Das Plasmaschneiden wurde ursprünglich zum thermischen Schneiden nicht
brennschneidgeeigneter Werkstoffe, wie hochlegierte Stähle oder
Aluminium, entwickelt. Heute wird das Verfahren auch zum
wirtschaftlichen Schneiden von dünnen niedrig legierten Stählen
eingesetzt.
Man spricht auch vom Plasmabrennschneiden, im
Gegensatz zum Plasmaschmelzschneiden, bei dem das Material durch den
Lichtbogen geschmolzen wird und durch den Gasdruck aus der Schnittfuge
gespült wird.
Der Schneidbereich für die Plasmatechnik ist Werkstoff abhängig von ca. 0,5 bis 160mm.
Die
heutige Plasmafeinstrahltechnik ermöglicht hochwertige Schnitte mit
weitgehender Bartfreiheit, geringen Rautiefe, kleiner Winkelabweichung
und hoher Wiederholgenauigkeit.
Bis etwa 50 mm Dicke ist Plasmaschneiden schneller als das autogene Brennschneiden.
Mit
besonderen Aggregaten können mit der Plasmatechnik Fasenschnitte zur
Schweißnahtvorbereitung hergestellt werden. Zur Erhöhung der
Betriebssicherheit und besseren Reproduzierbarkeit stehen heute
elektronisch geregelte Gassteuerungen zur Verfügung.
Hier wird nur
ein Datensatz aus einer Datenbank auf der Steuerung ausgewählt und alle
Parameter werden automatisch an das Plasmasystem übertragen und
eingestellt.
Dies ist besonders wirtschaftlich bei häufig wechselnden Schneidaufgaben.


